Treppenlift: Kauf auf Raten

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Finanzierung des Treppenlifts durch Ratenkauf

Ein Treppenlift ist nicht billig. Darüber sind sich auch die Hersteller im Klaren – sie wissen, dass die meisten ihrer Kunden das Geld dafür nicht einfach so auf den Tisch legen können, sondern die Mobilitätshilfe finanzieren müssen. Wenn Sie die Anschaffungskosten für den Lift nicht auf einmal aufbringen können, stehen Ihnen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung, nach denen Sie den Hersteller Ihrer Wahl oder den Treppenlift-Berater auch ganz direkt fragen können.

Jeder erfahrene und seriöse Anbieter wird Ihnen zu diesem Thema ein detailliertes Angebot unterbreiten und Ihnen das entsprechende Finanzierungsmodell auch nachvollziehbar erklären. Zu Beginn werden dabei die Gesamtkosten für Ihr Wunschmodell ermittelt, dann wird geprüft, ob und welche Zuschüsse und Förderungen für Ihren Lift beantragen und erhalten können – beispielsweise von der Krankenkasse, der Pflegeversicherung, der Berufsgenossenschaft oder einem anderen Leistungs- und Förderträger.

Finanzierung © Marcus Hofmann, fotolia.com
Finanzierung © Marcus Hofmann, fotolia.com

Aus all dem ergibt sich schließlich die Summe, die Sie für den Treppenlift privat aufbringen bzw. finanzieren müssen. Eine Option ist, diesen Betrag in Raten zu bezahlen und so auf 12 bis 60 Monate aufzuteilen. Manche Hersteller fordern eine Anzahlung, die üblicherweise 10 bis 20 Prozent der Gesamtkosten beträgt. Andere werben damit, dass der volle Kaufpreis per Ratenzahlung beglichen werden kann. In beiden Fällen erhöht sich die Gesamtsumme durch die Zusatzkosten für den Ratenkredit, doch da sich diese ebenfalls auf die gesamte Laufzeit verteilen, ist die Ratenzahlung in jedem Fall komfortabler und für Sie leichter zu meistern.

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Üblicherweise ist nicht der Hersteller des Treppenlifts der Kreditgeber, sondern eine Bank. Der Anbieter fungiert dabei lediglich als Vermittler des Kredits. Daher lohnt sich auch hier ein Vergleich verschiedener Angebote, damit Sie unterm Strich nicht mehr für den Lift bezahlen als nötig. Zum Vergleich sollten Sie sich auch ein Kreditangebot von Ihrer Hausbank unterbreiten lassen – gerade bei den aktuell sehr niedrigen Zinsen haben Sie hier gute Chancen auf günstige Konditionen.

Treppenlift © pondchao, fotolia.com
Treppenlift: Bei der Finanzierung sparen © pondchao, fotolia.com

Diese Faktoren sollten Sie in Ihren Vergleich mit einbeziehen:

  • den Zinssatz des Ratenkredits über die gesamte Laufzeit,
  • die Laufzeit des Kredits (in Monaten),
  • eventuelle Sonderzahlungen, die etwa am Anfang oder am Ende der Laufzeit anfallen, sowie
  • alle weiteren Konditionen, etwa, ob eine Möglichkeit besteht, Sondertilgungen zu leisten, mit denen Sie den Ratenkredit schon vor dem geplanten Ende der Laufzeit ablösen können.

Denken Sie beim Vergleich der Laufzeiten daran, dass die Kreditlaufzeit sowohl die Gesamtzinskosten als auch die Höhe der Monatsraten beeinflusst. Bei einer langen Laufzeit sind zwar die Monatsraten niedriger, doch die Gesamtzinsbelastung steigt dadurch an. Und damit Sie von den historisch günstigen Zinsen optimal profitieren und sich auf Ihre Vergleichsergebnisse auch langfristig verlassen können, sollte der Zins für die gesamte Laufzeit vertraglich festgeschrieben sein.

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