9 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer

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9 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im barrierefreien Bad

Das Thema der Nachhaltigkeit spielt beim Hausbau zunehmend eine wichtige Rolle. Auch im barrierefreien Bad können die Grundsätze von Sparsamkeit und Umweltschutz leicht umgesetzt werden und ergänzen zum Teil perfekt die ohnehin gewünschten Anforderungen für eine uneingeschränkte Nutzung. Mit unseren 9 Tipps wird auch Ihr barrierefreies Bad nachhaltig und sparsam.

Nachhaltigkeit lässt sich auch im barrierefreien Bad umsetzen und ergänzt die komfortable Nutzung  © photosbysabkapl, stock.adobe.com
Nachhaltigkeit lässt sich auch im barrierefreien Bad umsetzen und ergänzt die komfortable Nutzung © photosbysabkapl, stock.adobe.com
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1. Wassersparende Armaturen

Wassersparende Armaturen sind gut für die Umwelt © Anoo, stock.adobe.com
Wassersparende Armaturen sind gut für die Umwelt © Anoo, stock.adobe.com

Körperlich eingeschränkte Menschen benötigen Armaturen, die sich mit wenig Kraftaufwand und sicher bedienen lassen. Moderne berührungslose Wasserhähne, Einhebelmischer und Thermostate bringen meist bereits wichtige Nachhaltigkeitspunkte mit. So zum Beispiel einen sparsamen Wasserverbrauch durch Durchflussbegrenzer oder eine energieeffiziente Steuerung von Wassermenge und Temperatur mit Hilfe von Thermostaten.

2. Nutzung von Regenwasser

Die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser im Bad spart kostbares Trinkwasser ein © Hamik, stock.adobe.com
Die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser im Bad spart kostbares Trinkwasser ein © Hamik, stock.adobe.com

Regenwassernutzungsanlagen reduzieren den Wasserverbrauch deutlich und führen so nicht nur zu einem sparsamen Umgang mit wertvollem Trinkwasser, sondern schonen auch das Haushaltsbudget. Das gesammelte Niederschlagswasser lässt sich im Badezimmer als Brauchwasser für die Toilettenspülung oder die Waschmaschine nutzen.

Hinweis:
Beim Einbau einer Regenwassernutzungsanlage müssen rechtliche Vorschriften, zum Beispiel aus der Trinkwasserverordnung beachtet werden. Sprechen Sie am besten vorher mit Ihrer Gemeinde.

3. Hocheffiziente Elektrogeräte

Bei der "weißen Ware" lässt sich viel Energie durch moderne Geräte einsparen © New Africa, stock.adobe.com
Bei der „weißen Ware“ lässt sich viel Energie durch moderne Geräte einsparen © New Africa, stock.adobe.com

Der sparsame Einsatz von elektrischer Energie ist ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit auch im Bad. Die eingesetzten Elektrogeräte sollten eine Energieeffizienz von mindestens A++ oder höher besitzen. Ein gutes Beispiel ist die Installation eines energiesparenden Handtuchtrockners, der durch einen Bewegungssensor gesteuert wird und sich automatisch abschaltet.

4. Natur- und Recyclingmaterialien

Nachwachsende Rohstoffe verwenden © KB3, stock.adobe.com
Nachwachsende Rohstoffe verwenden © KB3, stock.adobe.com

Nachhaltig ist auch im barrierefreien Bad der Einsatz von langlebigen und nachhaltigen Materialien für Böden und Möbel. Durch die Verwendung von recyceltem Glas oder Keramikfliesen, die leicht zu reinigen und lange haltbar sind, werden natürliche Ressourcen eingespart. Wichtig bei der Auswahl ist gerade bei Bodenbelägen nicht nur auf eine einfache Reinigung, sondern auch auf eine gute Rutschhemmung zu achten.

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5. Effiziente Lüftungssysteme

Effiziente Lüftung verwenden © KatMoy, stock.adobe.com
Effiziente Lüftung verwenden © KatMoy, stock.adobe.com

Die Sicherstellung einer guten Luftqualität lässt sich durch den Einbau energieeffizienter Lüftungssysteme erreichen. Dies ist in jedem Bad eine wichtige Komfortanforderung und spielt im barrierefreien Bad im Sinne der Gesundheit zusätzlich eine entscheidende Rolle. Umsetzbar ist dies durch ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung, das Feuchtigkeit abtransportiert und gleichzeitig Wärme zurück in den Raum leitet. Dies gewährleistet gute Luft und spart wertvolle Wärmeenergie ein.

6. Isolierung und Abdichtung

Dichte Fenster durch eine fachgerechte Montage sorgen dafür, dass die Wärme im Badezimmer bleibt © U. J. Alexander, stock.adobe.com
Dichte Fenster durch eine fachgerechte Montage sorgen dafür, dass die Wärme im Badezimmer bleibt © U. J. Alexander, stock.adobe.com

Die Vermeidung von Wärmeverlusten ist heute in jedem Neubau eine wichtige Voraussetzung und ein entscheidender Beitrag zur Nachhaltigkeit. Im barrierefreien Bad ist eine gleichmäßige, angenehme Temperatur sowie ein gleichmäßiger Wärmestrom besonders entscheidend, um die Gesundheit möglichst wenig zu belasten. Dazu gehört auch die Dichtheit als vorsorgende Maßnahme gegen Zugluft. Die Fenstermontage nach den Grundsätzen der RAL Montage sowie eine fachgerechte Dämmung der Außenwände sind dafür entscheidende Maßnahmen.

7. Solarthermie nutzen

Funktionsprinzip Solarthermie © arahan, stock.adobe.com
Funktionsprinzip Solarthermie © arahan, stock.adobe.com

Mit Warmwasserbereitung durch Solarenergie lässt sich bis zu 60 % des Wasserbedarfs im barrierefreien Bad decken. Wird ein Pufferspeicher verwendet, kann zusätzlich auch die Heizung unterstützt werden, was noch mehr Einsparpotenzial nutzt. Ist ein Umbau zum barrierefreien Badezimmer geplant, ist es sinnvoll und möglich, verschiedene Förderprogramme der KfW zu kombinieren.

8. Zeitgesteuerte Thermostate

Auch im Badezimmer kann eine Smart Home Steuerung eingesetzt werden © zhu difeng, stock.adobe.com
Auch im Badezimmer kann eine Smart Home Steuerung eingesetzt werden © zhu difeng, stock.adobe.com

Gerade das Badezimmer wird nur wenige Stunden pro Tag intensiv genutzt. Diese bietet effektive Einsparmöglichkeiten vor allem hinsichtlich der Raumtemperatur. Durch zeitgesteuerte Thermostate oder im Rahmen der Hausautomation lässt sich perfekt einstellen, wann das Bad beheizt wird und wann eine Grundtemperatur ausreichend ist.

9. Recyclingfähige Baustoffe

Recycling Baustoffe können wiederverwendet werden © Ingo Bartussek, stock.adobe.com
Recycling Baustoffe können wiederverwendet werden © Ingo Bartussek, stock.adobe.com

Durch den Einsatz von Materialien, die am Ende ihres Lebenszyklus recycelt werden können, wird das barrierefreie Bad nachhaltig und umweltfreundlich, wichtige Ressourcen werden geschont, die verwendeten Baustoffe können am Ende der Nutzungszeit in den Kreislauf zurückgeführt werden. Ein praktisches Beispiel: Die Verwendung von Edelstahlgriffen und -accessoires, die recycelbar sind und gleichzeitig die Sicherheit im Bad erhöhen.

Fazit

Nachhaltigkeit im barrierefreien Bad ist heute leicht umzusetzen. Gerade im Bereich der Energieeffizienz und Energieeinsparung lassen sich die Anschaffungs- und Baukosten durch verschiedene Fördermöglichkeiten reduzieren. Durch die Kombination von Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit profitieren nicht nur die aktuellen Nutzer des barrierefreien Badezimmers, auch der Wert der Immobilie erfährt eine attraktive Steigerung.

Smart Home Steuerung und Co. machen das Bad innovativ © amedeoemaja, stock.adobe.com
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